Kupfer-Hochtemperatur­werkstoffe lösen schwierige Werkstoff­probleme.

Eine gute Nachricht für Konstrukteure im Hochtechnologie-Bereich: CEP DISCUP® und andere Kupfer-Hochtemperaturwerkstoffe von CEP Freiberg machen Werkstoffkompromissen ein Ende.

Wo es bei hohen Temperaturen zugleich auf hohe elektrische und/oder thermische Leitfähigkeit ankommt, bei den so genannten LT-Anwendungen, sind künftig sie die erste Wahl. Darüber hinaus bewältigen die Werkstoffe noch andere Probleme, die mit klassischen metallischen Werkstoffen kaum lösbar sind. Jedenfalls nicht so einfach und effizient.

CEP DISCUP
Sieht aus wie Kupfer, ist aber mehr:
CEP DISCUP®, ein Kupfer-Hochtemperatur­werkstoff von CEP Freiberg

Kupfer-Hochtemperaturwerkstoffe wie CEP DISCUP® gehören zu den ODS-Kupfern. Das sind pulvermetallurgische Werkstoffe, die ihre Festigkeit durch kleine, nichtmetallische Teilchen im Gefüge erhalten. Was sie von anderen Vertretern dieser Gruppe unterscheidet, ist das besondere Herstellungsverfahren. Es sorgt für das einzigartige Eigenschaftsprofil.

Lieferbar sind Rohre, Stangen und sogar ausgewählte Fertigprodukte. Eines davon sind Stromkontaktdüsen für das Lichtbogenschweißen, die bis zu fünfmal länger halten als solche aus Reinkupfer oder konventionellen Kupferlegierungen. Wenn Sie mehr erfahren oder Werkstoffe bestellen möchten:

Thomas Weichold

Ihr Ansprechpartner

Thomas Weichold

+49 3731 7732 21

thomas.weichold@cep-freiberg.de

Sieht aus wie Kupfer, ist aber mehr:
CEP DISCUP®, ein Kupfer-Hochtemperatur­werkstoff von CEP Freiberg

Wo kann ich Kupfer-Hochtemperaturwerkstoffe verwenden?

Verwenden können Sie Kupfer-Hochtemperaturwerkstoffe von CEP Freiberg in nahezu allen Bereichen der Hochtechnologie. Zu einer größeren Zahl von Anwendungen liegen bereits gesicherte Praxiserfahrungen vor. Bei anderen entwickeln wir gerne gemeinsam mit Ihnen die optimale Werkstoff-Konfiguration.

LT-Bauelemente für Elektronenstrahl- und Mikrowellenröhren

Für Elektronenstrahl- und Mikrowellenröhren, die länger als üblich halten müssen: Kathoden- und Anodenwerkstoffe sowie andere thermisch beanspruchte Elemente.

Luft- und Raumfahrt
Luft- und Raumfahrttechnik
Elektronenstrahltechnik
Elektronen­strahltechnik

Hoch- und tieftemperaturbeständige Strukturbauteile

Für tragende Bauteile von thermisch beanspruchten Konstruktionen wie Beamlines, Supraleitertechnik oder Hochfeldmagneten. Wenn die Temperaturen bei Herstellung und/oder Betrieb unter- oder oberhalb der Einsatztemperaturen von Stahl liegen und Superlegierungen aus herstellungstechnischen oder Kostengründen ausscheiden.

Luft- und Raumfahrt
Luft- und Raumfahrttechnik
Elektronenstrahltechnik
Elektronen­strahltechnik
Metallurgietechnik
Metallurgietechnik

LT-Bauteile zur Leitung von Wärme und/oder Strom

Für thermisch oder elektrisch leitende Bauteile unter Hochtemperatur-Beanspruchung, beispielsweise für thermische Absorber oder Teile von Wärmeübertragern; für Stromkontaktdüsen beim Lichtbogenschweißen oder für Teile von Erodieranlagen.

Medizintechnik
Medizintechnik
Antriebstechnik
Antriebstechnik
Lasertechnik
Lasertechnik
Energietechnik
Energietechnik
Nukleartechnik
Nukleartechnik
Schweiß- und Schneidtechnik
Schweiß- und Schneidtechnik
Erodiertechnik
Erodiertechnik
Chemieanlagenbau
Chemieanlagenbau

Mechanisch hochbeständige Drähte und Kontakte

Für Starkstrom-Schaltkontakte mit hoher Lichtbogenbeständigkeit, für mechanisch und elektrisch hoch beanspruchte Schleifkontakte, für kleberesistente Elektrodenkappen oder für mechanisch feste Drähte und Kontakte in der Elektromobilität.

Medizintechnik
Medizintechnik
Antriebstechnik
Antriebstechnik
Energietechnik
Energietechnik
Luft- und Raumfahrt
Luft- und Raumfahrttechnik
Schwermaschinenbau
Schwermaschinenbau

Hochbelastete Gleitlager

Für Gleitlager mit hoher Druck- und Verschleißbeanspruchung bei Kranbahnen, Baumaschinen, Walzgerüsten etc.

Schwermaschinenbau
Schwermaschinenbau

Thermisch stabil und zugleich hoch leitfähig

Elektrische Leitfähigkeit:

88 % IACS max.

Einsatztemperatur:

900 °C max.

Die Eigenschaftspaarung „Hohe Leitfähigkeit – Hochtemperaturfestigkeit“ kommt bei klassischen Metallen praktisch nicht vor. Gerade sie aber zeichnet Kupfer-Hochtemperaturwerkstoffe von CEP Freiberg aus.

Die elektrische Leitfähigkeit des Werkstoffs CEP DISCUP® beispielsweise reicht beinahe an jene von Reinkupfer heran. Gute Wärmeleitfähigkeit und gute elektrische Leitfähigkeit gehen bekanntlich Hand in Hand.

Erwärmt man den Werkstoff bis auf 900 °C, baut er seine Festigkeit viel langsamer ab als herkömmliche Kupferwerkstoffe. Noch ungewöhnlicher aber ist, dass er nach dem Abkühlen die ursprüngliche Festigkeit wieder annimmt. In der Praxis bedeutet dieses „Festigkeits-Memory“: Sobald die Temperaturbeanspruchung auch nur vorübergehend absinkt, erholt sich der Kupfer-Hochtemperaturwerkstoff. Kein klassischer metallischer Werkstoff vermag dies.

Hart, fest und verschleißbeständig

Härte HV2:

211 max.

Zugfestigkeit:

660 MPa max.

Kupfer-Hochtemperaturwerkstoffe von CEP Freiberg weisen bei Raumtemperatur höhere Härten und Festigkeiten auf als Reinkupfer oder klassische Kupferlegierungen. Im Prinzip liegen sie auf dem Niveau unlegierter Baustähle.

Die Werkstoffe zeichnen sich durch eine ungewöhnlich hohe Beständigkeit gegen abrasiven Verschleiß – auch bei hohen Temperaturen – und durch eine gute Lichtbogenbeständigkeit aus.

Aufgrund eines für Kupferwerkstoffe ungewöhnlich hohen Elastizitätsmoduls verfügen sie zudem über Federeigenschaften.

Einfach zu bearbeiten

Kupfer-Hochtemperaturwerkstoffe von CEP Freiberg lassen sich problemlos warmumformen, bohren, drehen, fräsen, schleifen und polieren – besser als etwa Reinkupfer und erst recht besser als hochlegierte Stähle oder Superlegierungen.

Auch das Fügen bereitet keine Probleme: Die Werkstoffe lassen sich beispielweise hartlöten.

CEP Freiberg

CEP
CEP Freiberg wird bis heute geleitet vom Gründer, Dr.-Ing. Wolfram Möhler.
  • Entwickelt und produziert innovative pulvermetallurgische Werkstoffe. Angeboten werden Halbzeuge und ausgewählte Fertigprodukte.
  • Gegründet 2003 in Freiberg/Sachsen aus dem traditionsreichen Forschungsinstitut für Nichteisenmetalle (FNE) heraus.

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